„Kugelblitz“ Ailton (l.) im Gespräch mit StadtSpiegel-Sportredakteur Markus Hoffmann. (Foto: CS)
Fußball. Noch eine Woche bis zum mit Spannung erwarteten geplanten ersten Einsatz von Ailton im KFC-Dress. Der Stürmerstar hofft, dass er bis zum Spiel gegen den 1. FC Wülfrath am kommenden Mittwoch, 10. Februar, um 19.30 Uhr in der Grotenburg einsatzbereit ist. Im Interview mit dem StadtSpiegel verrät er, welche Ziele er mit dem KFC hat und warum es mit dem Aufstieg klappen muss.
Ailton, die wichtigste Frage. Wie geht es der Hand?
Besser. Ich habe zwar immer noch Schmerzen, aber ich hoffe, dass ich bald spielen kann.
Mit dem Ball haben Sie noch nicht viel trainiert?
Wenig, die Hand hat erst einmal Priorität. Dafür arbeite ich dreimal täglich mit unserem Physiotherapeuten.
Wenn es dann los geht. Was dürfen die Fans von Ailton erwarten?
Natürlich möchte ich richtig viele Tore machen und den KFC zum Aufstieg schießen.
Wie viele Tore?
Ich denke, ein Tor pro Spiel sollte möglich sein, wenn ich mit guten Pässen versorgt werde.
Wie schnell sind Sie noch?
Natürlich nicht mehr so schnell wie in meinen besten Zeiten. Aber für die 6. Liga sollte es noch reichen (lacht).
Haben Sie in dieser Liga keine Angst vor übermotivierten Abwehrspielern?
Nein, ich muss einfach clever spielen und mich nicht erwischen lassen.
Wie stark ist schätzen Sie die Mannschaft ein?
Der KFC hat sehr viel investiert und richtig gute Leute geholt. Die Stimmung im Team ist gut. Der Aufstieg in die NRW-Liga ist mit diesem Kader Pflicht. Das muss einfach klappen. Das soll aber nur der Anfang sein. Präsident Lakis hat einen guten Plan.
Wie hoch kann es denn gehen?
Der KFC gehört mindestens in die 3. Liga. Dieses Ziel ist auch realistisch.
Spielen Sie dann immer noch?
Ich denke nicht. Wahrscheinlich bin ich dann Scout oder Spielerberater und vermittle dem KFC ein paar gute Brasilianer.
Sind Sie froh, wieder in Deutschland zu spielen?
Klar, Deutschland ist gut für mich und meine Familie. Meine letzte Station in China war furchtbar. Hier fühle ich mich wieder richtig wohl.
Bald kommt auch die Familie dazu?
Ja, ich werde mit meiner Frau ein Haus einrichten und dann kommen die Kinder nach. Dann geht es mir wieder gut.
Wenn dann nur das Wetter nicht wäre?
Genau, die momentane Kälte ist für mich als Brasilianer eine Katastrophe.
Interview: Markus Hoffmann
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